Goodbye Dubai – Xi’an here I come
19. April 2009
3. Emirat: Fujairah
Neben Dubai und Abu Dhabi gibt es in den VAE ja 5 weitere Emirate, diese zu erkunden wir uns für unsere letzten gemeinsamen Wochenenden zur Aufgabe gemacht haben. Letztes Wochenende ging es also nach Fujairah. Ums kurz zu machen, das Emirat liegt größtenteils im ‚Gebirge‘, hat also eine einigermaßen schöne Landschaft, aber das war’s leider auch schon. Haben immerhin den einzigen, dauerhaft Wasser führenden Wasserfall (von oben) gesehen (8m hoch), umgeben von wirklich schönen, fast schon atemberaubenden Schluchten (siehe unten). Und wir sind einer Kamelfamilie begegnet (siehe unten), fast schon das Highlight unseres Tages (nach dem Wasserfall). Gut, nicht zu vergessen die älteste Moschee der VAE (siehe unten).



4. – 7. Emirati: Sharjah, Ajman, Umm al-Quwain und Ras al-Khaimah
Um ja sicher zu gehen, am Ende nichts verpasst zu haben, mussten wir natürlich auch noch die 4 restlichen Emirati besichtigen. Das witzige war, man ist mehr oder weniger von einem ins nächste ‚gefallen‘, es sei angemerkt, dass jedes dieser Emirati auch eine gleichnamige ‚Hauptstadt‘ besitzt. Ortsgrenzen waren kaum zu erkennen und irgendwie glichen sich die jeweiligen Städte einander leider doch sehr. Insgesamt also eher enttäuschend. Auch nicht wirklich schön oder interessant. Somit waren unsere Highlights ein nettes, ‚altertümliches‘ Museum (siehe unten), ein mit Bauarbeitern bespickter LKW und last but not least ein Soukh in Sharjah (siehe unten).


Red Bull Airrace in Abu Dhabi
Am 18.04. fand in Abu Dhabi das Redbull Airrace statt und uns wurde empfohlen, dass auf alle Fälle anzusehen, weil es ein super Spektakel sein sollte und jede Menge Unterhaltungswert hätte. Gesagt, getan, sind Angie und ich also heute nach Abu Dhabi gefahren, um das erste Rennen der diesjährigen Meisterschaft zu verfolgen. Wir wahren ca. 10h in Abu Dhabi, Sonnenschein und an die 35 – 40 Grad und es hat sich wirklich gelohnt. Ein toller Tag mit spannenden Races. Sieger war übrigens ein Österreicher =). Ein paar Eindrücke könnt ihr hoffentlich durch die Bilder gewinnen (siehe unten).



China – eine Reise in die ‚Vergangenheit‘ und meine Zukunft
Nach diesen letzten mehr und weniger interessanten Erlebnissen (siehe oben) geht es für mich nun am 20. April endlich ins langersehnte Land der aufgehenden Sonne! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue und vor allem gespannt bin, auf all das was mich erwarten wird. Ich habe das Gefühl, dass diese Erfahrung mich ähnlich ‚prägen‘ und faszinieren wird, wie damals meine erste Auslandserfahrung in den USA. Nur dass in China die kulturellen, sprachlichen, geschäftlichen und politischen Unterschiede wahrscheinlich noch vielfach gravierender sind.
Wieso ich es eine Reise in die ‚Vergangenheit‘ genannt habe: nun ja, es geht für mich schließlich zurück in den Kommunismus und zurück an die ‚Mauer‘
. Aber ich bin mir sicher, dass ich auch diese(s) ‚Abenteuer‘ unbeschadet überleben werde.
Aber wie ebenfalls erwähnt, bin ich mir auch sicher, dass es natürlich vielmehr eine Reise für meine persönliche Zukunft werden wird, vor allem auch was die Entwicklung meiner Persönlichkeit angeht.
Lange Rede kurzer Sinn: am Montag geht’s endlich los, werde um ca. 21 Uhr Ortszeit in Xi’an ankommen. Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und China beträgt übrigens +6 Stunden. Bei euch wird’s also 15 Uhr sein. Werde anschließend zu meiner Sprachschule fahren und mein Zimmer (in einer WG) erhalten. Am Dienstag habe ich noch frei und am Mittwoch ist mein erster Arbeitstag.
Ein paar Eckdaten zu Xi’an: 8 Mio. Einwohner leben dort, es war einst die Hauptstadt von China, ist heute auch noch ein bedeutendes Handelszentrum (Tendenz steigend) und die weltberühmte Terrakotta Armee ist ebenfalls in Xi’an ‚vergraben‘ bzw. ausgegraben. Wie auf der Karte ersichtlich (siehe unten) ist Xi’an sehr zentral gelegen in China, geschätzte 2 Flugstunden von Peking, Shanghai und Hong Kong entfernt.

Alles Weitere folgt dann die kommenden Tage. Für heute sage ich nur noch: drückt mir mal die Daumen, dass alles glatt läuft und wir hören uns so bald wie möglich.
Beste Grüße, noch aus Dubai
Euer Philipp
Oman… auf den Spuren Sindbad des Seefahrers
7. April 2009
Ja, ihr lest richtig, meine Abenteuerreise geht weiter.. und sollte mich diesmal in das Land führen, in dem Sindbad früher lebte – Oman – Nachbarland der Vereinigten Arabischen Emirate. Nach ein paar Wochen Verschnaufpause, hauptsächlich allerdings, weil Amira, Angie und ich einfach nie ein gemeinsames freies Wochenende hatten (durch verschiedene Projekte und Events), war es nun endlich wieder soweit und wir waren buchstäblich heiß auf unser nächstes Abenteuer im orientalischen Raum =)

Diesmal sollte es allerdings ein Wochenendtrip (siehe oben) werden. Fakten:
· Zielort: Maskat (englisch: Muscat) inklusive aller interessanten Orte auf dem Weg dorthin
· Transportmittel: Nissan Tiida (Mietwagen von Thrifty) – Größe eines VW Polo / Golf
· Kürzeste Strecke nach Maskat: 500 km (ca. 5,5 Stunden)
· Durchschnittsgeschwindigkeit: 110 km/h (da 100 bzw. 120 km/h Begrenzungen und alle 2 km ein Blitzgerät steht)
· Abenteuerbeginn: Fr. 03:00 Uhr morgens (nach 2h Schlaf)
· Expeditionsmitglieder: Amira, Angie, Kira (Freundin von Amira), Jacky (weitere Praktikantin) und meine Wenigkeit
· Abenteuerende: Sa. 21:30 Uhr
· Gefahrene Kilometer: ca. 1.200 km (Spritkosten dafür: ca. 22 Euro
)
Dies also nur einmal ein paar Eckdaten vorab. Übrigens, nur zur Info: wenn ihr mit dem Mauscursor über die Bilder fahrt, könnt ihr die jeweilige Beschreibung lesen =)

Wieso wir so früh los sind? Wir wollten schlichtweg jede Minute nutzen und bei Sonnenaufgang an unserem ersten Zielort sein: Sohar (die Stadt in der Sindbad lebte). Leider haben wir das nicht ganz geschafft aufgrund kleiner Missgeschicke an der Grenze (4 Stationen: aus VAE abstempeln lassen – Zettel geben lassen – Autoversicherung für Oman kaufen – für Oman einstempeln lassen und Zettel abgeben). Um 07:30 Uhr sind wir jedenfalls in Sohar angekommen: eine sehr idyllische Stadt, wunderschöne Häuser, ein altes Fort was wir leider nur von außen besichtigen konnten, einen netten Strand und das tollste: FRISCHE Luft. Als wir aus dem Auto gestiegen sind, war dies das erste was mir in den Sinn kam. Dubai ist ein S****dr*** dagegen
. Achja, nicht zu vergessen die seltsamen Hängeaffen im Gebüsch von Sohar (siehe unten). Bevor es jedoch weiter ging, wollten wir es uns nicht entgehen lassen, einen richtig traditionellen, alten Freitagsmarkt zu erleben (s. unten). Von Ziegen und Kälbern über Gräser, Datteln, Melonen und Gemüse war alles zu erwerben. Wir waren auch die einzigen Touris die dementsprechend für Aufsehen sorgten


Weiter gings in Richtung Maskat. Tankstellen gab es auf dem Weg in Hülle und Fülle, gefühlt alle 5 km und die tatsächliche Zahl wird kaum abweichen. Nur leider waren die Toiletten (für die Mädels) in selbigen nur sehr spärlich ausgestattet (kein Klopapier) und in entsprechend schlechtem Zustand. Was außerdem aufgefallen ist: die gesamte Strecke / Straße der Küste entlang stand ein Haus neben dem anderen.. wie als ob sich eine ganze Stadt einer 300 – 400 km langen Straße entlang zieht. Wirklich seltsam, zumal kein Supermarkt weit und breit in Sichtweite war.

Nächster Stop sollte Rustaq sein, wo ein schönes altes Fort stand und eine heiße Quelle sprudelte. Dort angekommen, mussten wir zunächst 1x das gesamte Fort umlaufen, bis wir endlich mal den Eingang gefunden haben. Direkt daneben (innen) befand sich eine ‚zusammengebastelte‘ Moschee und wir sind natürlich direkt zur Gebetszeit gekommen. Vor allem die Mädels durften der Moschee nicht zu nahe kommen. Die Quelle haben wir anschließend übersprungen, da wir noch eine weitere Quelle auf dem Plan hatten.

Diese sollte sich in Nakhal befinden, unserem nächsten Halt auf unserer Abenteuerreise. Laut unserem Reiseführer handelte es sich um heiße Quellen und wir konnten uns zunächst nichts Genaues darunter vorstellen bzw. waren uns nicht sicher. In Nakhal angekommen (zum Ende der Gebetszeit) strömten uns 100e von Omani entgegen, die gerade die Moschee verließen. Sie wirkten sehr ausgeglichen und fröhlich, was fast schon ansteckend war. An den Quellen angekommen (siehe oben), wussten wir nun, was gemeint war. Bei geschätzten 30 Grad konnten wir unsere Füße natürlich nicht im Trockenen lassen und tatsächlich, die Quelle war bestimmt um die 35 Grad warm. Omani Familien picknickten am Wasser, unter dem Grün und auf den Steinen, Kinder planschten im Wasser, Esel standen auf den Steinen und am Wegrand.. so stelle ich mir in etwa eine Oase vor
Ok, die Punika hat gefehlt! Apropos Picknick: auf dem Weg von Rustaq nach Nakhal sind wir die ganze Zeit an einem Wadi (Fluss) entlang gefahren, wo alle 100m ein Fahrzeug stand, dessen Besitzer und Familie ebenfalls am Wadi picknickten und ihren freien Freitag verbrachten. Das ist hier sehr verbreitet und üblich, und mit Familie meine ich Großfamilie inklusive Großeltern, etc..
Naja, fast schon ein wenig verzaubert von den heißen Quellen und vor allem der dortigen Atmosphäre, machten wir uns auf den endgültigen Schlusspurt nach Maskat.



Ankunft in Maskat ca. 15:00 Uhr. Wie vom Navi geführt kamen wir (zufällig oder auch nicht *g*) direkt an unserem Hotel ‚raus‘. Dieses war zwar nix Besonderes, aber Hauptsache sauber und ein Dach überm Kopf. Nach 2h ‚Mittagsschlaf‘ waren wir alle wieder einigermaßen startklar, um dem ‚Spießrutenlauf‘ auf dem so hochgelobten Soukh (Trödelmarkt *g*) nebenan zu durchlaufen. Wie ihr euch vorstellen könnt, einerseits mit 4 Frauen an der Seite kein leichtes Unterfangen. Andererseits das ständige ‚Angequatsche‘ der lokalen Händler, die im Prinzip alle das Selbe verscherbeln. Unterm Strich war der Soukh meines Erachtens nichts Besonderes, sondern schlichtweg ein weiterer ‚Touristenmagnet‘, den es nicht zu empfehlen gilt. Zum Abschluss des Tages waren wir in einem arabischen Restaurant dinnieren bevor wir um ca. 22 Uhr alle tot ins Bett gefallen sind.


Achja, was ich noch gar nicht erwähnt hatte: wir hatten super Glück mit dem Wetter, es herrschte strahlender Sonnenschein, teilweise leicht bewölkt, aber auf jeden Fall genau das Gegenteil, wie ursprünglich vorhergesagt. Am Samstag war dann eigentlich ‚Dolphin Watching‘ angesagt, um 7:30 Uhr morgens.. nach einer allerdings wasserreichen, energiegeladenen Nacht (sprich: Donner, Gewitter und Regenguss) wurden wir nachts wachgeklingelt und die Tour gecancelled. Demnach haben wir morgens noch ein wenig die Stadt erkundet, u.a. den Fischmarkt (siehe 2x oben), welchen ich ehrlich gesagt sehr beeindruckend fand, weil alles so ‚real‘, natürlich und unbeeinflusst wirkte. Aus dem Hotel ausgecheckt, ging es nach einem kurzen brunch bei ‚Costa Coffee‘ (siehe unten) noch in etliche Ecken Maskats, u.a. dem Oman Diving Center (siehe unten), dem Palast (siehe unten), dem prunkvollsten Hotel der Region, der Grand Mosque und einer Parfümfabrik, wobei die letzten beiden uns leider den Eintritt verwehrten. Der Rückweg war natürlich weniger spannend, weil es leider keine interessanten Zwischenstops mehr gab, die wir nicht schon gesehen hatten.


Fazit: unser Wochenendabenteuer hat sich in allen Belangen gelohnt. Wir hatten 2 wundervolle Tage, haben viel geschwitzt und gelacht und zahlreiche unvergessliche Eindrücke gewonnen. Der Oman ist genau so, wie ich mir den Mittleren Osten vorgestellt habe. Alles ist natürlich, grün grün grün, ‚alt‘ aber warm und herzlich, unberührt und natürlich, klar und dennoch unvergesslich schön. Hier spürt man keinen Druck, atmet keine Abgase und Bauschutt ein, wenn man über den Strand läuft und läuft man auch eben mal ein paar km wenns sein muss. Ich glaube hier könnte ich mir eher vorstellen zu leben, als in Dubai, auch wenn Oman sicher schon wieder fast ein wenig zu sehr ins andere Extrem geht

Soweit so gut. Heute ist bereits der 07. April und in 2 Wochen werde ich schon im guten ‚alten‘ China sein. Am 13. April ist mein letzter Arbeitstag und ich habe noch 2 Wochenenden und 4 Urlaubstage, um einerseits das Wetter nochmal richtig auszunutzen (35 Grad vorausgesagt fürs Wochenende) und andererseits noch die ein oder andere Tour mit Amira und Angie zu starten. Denn wer weiß wann / ob ich nochmal zurückkomme hierher.


Das solls auch erstmal gewesen sein, macht’s gut ihr Hübschen und bis bald!
Es grüßt euch ganz lieb, noch aus Dubai
Euer Philipp
Wüstensafariii
22. Februar 2009
Servus, Moin, Tachchen und Marhaban! =)
Dieses Wochenende dachten wir uns, wir lassen uns mal ‘verwöhnen’, indem wir einfach eine Pauschalabenteuerreise in die Wüste gebucht haben. Kein Stress, man muss nix suchen, hat keinen Zeitdruck und kann einfach mal ‘relaxen’ und ein wenig lokales / nationales Flair aufsaugen. Gesagt getan, saßen Angie und ich am Freitag Nachmittag in einem Ford Off-Roader 4×4 auf dem Weg in die Wüste.. lustigerweise fast genau dorthin, wo wir eine Woche zuvor Rast gemacht hatten.



Das Programm war vielversprechend – vor allem aber hatten wir beide bisher so gut wie keinen der Programmpunkte zuvor schonmal erlebt… :
1.) Dune Bashing

Nachdem wir ein wenig Luft abgelassen hatten
(aus den Reifen natürlich), ging es ab in die Dünen.. die Spitzen entlang, steil bergab und wieder bergauf, mal schnell und mal langsam.. ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Autos und Buggys dort unterwegs waren. Puh! Aber um das Gefühl ein wenig zu beschreiben…: ähnlich einer Achterbahnfahrt, allerdings ein wenig eleganter.. weicher (meistens jedenfalls) und überraschender (wenn man mal doch etwas anders gerutscht ist als erwartet). Wir waren übrigens nur eine kleine Gruppe (3 bei uns im Auto und 6 andere in einem „Hummer“).. naja, und als wir grad wieder so schön die Düne hinab gefetzt sind, gabs auf einmal einen schönen Bumms und siehe da…


.. wir durften Zeuge eines Reifenwechsels im Wüstensand werden =)! Muss sagen, das haben sie flott hinbekommen, ca. 15 Mins und drauf war der Ersatz!
Außerdem… ganz gewiss: Audi… quattro… ![]()

2.) Photo Spot
Dutzende Dünen weiter entfernt, auf einer erhöhten Düne, konnten wir dann ein paar Bilder machen, von der riesigen Dünenlandschaft…

3.) Sandboarding
.. ein paar weiter Meter entfernt, ging es dann einen steileren Hang hinab zum Sandboarden auf einem Snowboard. Coole Sache, auch wenn ich vorher noch nie auf einem Snowboard gestanden bin.. bis unten bin ichs gestanden, um im Stehen dann umgekippt lol. ..

4.) Kamel reiten
.. dem Sonnenuntergang entgegen, ging es anschließend in ein künstlich errichtetes, aber doch recht authentisches Beduinendorf, wo wir erstmals seitdem wir hier sind, in den ‚Genuss‘ kamen, auf einem Kamel reiten zu dürfen. Eigentlich gar nicht mal so unbequem.. ehrlich! Aber gut, weiß nicht was ich nach einem ganzen Tag auf diesem Rücken sagen würde
…

5.) Falke
.. die Überraschung des Tages für mich waren schließlich im Beduinendorf die Falken. Wir hatten zwischen unserem Reiseanbieter und einem anderen geschwankt, denn unserer hatte keinen Falken mit im Programm. Nichtsdestotrotz waren trotzdem welche da und man konnte sie sogar anfassen.. fragt mich nicht wieso, aber ich finde diese Tiere irgendwie faszinierend! …

6.) Dishdash und Galabea
.. der mit Abstand witzigste / schönste Teil des Abends sollte aber noch kommen. Es gab eine Ecke, in der man sich traditionell einkleiden konnte. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen und schwupp die wupps steckten wir auch schon in Dishdash (ich) und Galabea (Angie), so schnell kanns gehen.. und irgendwie gar nicht mal so uncool oder
..

7.) Henna, BBQ und Bauchtanz
.. abgerundet wurde der Abend noch durch ein Henna (Tattoo) für Angie, frisches Brot und Süßes, ein leckeres BBQ Buffet und eine zwar weniger attraktiven aber dennoch talentierten Bauchtänzerin. Nicht zu vergessen, dass wir auf dem Rückweg sogar noch die Gelegenheit bekamen in dem Hummer mitzufahren =) Ein cooler Tag mit interessanten Eindrücken und Erlebnissen.. aber ich bin mir sicher, dass der ein oder die andere bereits das Gleiche erleben durften, richtig!? =)

Am Samstag hieß unser Programm dann ‚nur‘ Sonne, Sand und Meer =) Ein Tag zum Relaxen am Meeresstrand.. im Hintergrund das Meeresrauschen und sonst einfach nur nichtstun =) Tat auch mal gut!
Gut, in diesem Sinne.. servus, ciao und bis bald, euer Philipp
Wüstendreieck: Abu Dhabi, Dubai und Al Ain
16. Februar 2009
Halli, hallo und sowieso.. diesmal etwas zeitnäher als bisher gewohnt. Wobei ich grad merke, dass auch schon wieder gut 2,5 Wochen vergangen sind. Die Zeit verfliegt und ehe ich mich umsehe, bin ich schon wieder auf dem Weiterflug, noch weiter gen Osten
Aber gut, ein wenig Zeit bleibt mir dann doch noch bis dahin (20. April 2009).
Nachdem ich meine ersten 4 freien Tage nach Katar komplett zur Erholung genutzt und wieder volle Energie getankt habe, habe ich seit dem das Gefühl, ich könnte Bäume ausreißen
Sprich, die beiden letzten Wochenenden wurden genutzt um die Umgebung unsicher zu machen! Olé! Und das natürlich nicht alleine.. seit gut 2 Wochen ist nun auch eine weitere gute Freundin (Angie) von mir hier in den VAE bei der Avantgarde, allerdings in Abu Dhabi. U.a. deswegen, lag es nahe, mal einen Abstecher dorthin zu wagen.. aber nicht nur dorthin…
Part I: Abu Dhabi und der Clock Tower
Amira und ich haben uns letztes Wochenende ins Taxi gesetzt, sind 30 Mins. Richtung Dubai Innenstadt gefahren, um von dort aus wiederum mit einem Bus für schlappe 3 Euro nach Abu Dhabi (1,5 Std.) zu fahren, und zwar genau wieder an unserer Wohnung vorbei, echt doof, aber gut… ging nunmal nicht anders, hätten uns halt ne Stunde gespart lol.
Angekommen, morgens um 10:00 in Abu Dhabi: die Sonne scheint, der Wind weht,.. und Amira und ich sind die einzigen beiden Touris am Abu Dhabi Busbahnhof (abgesehen von 1 Ausnahme)
. Los gings zunächst zum Havanna Café – wo wir uns mit Angie getroffen haben – um uns mit einem ausgiebigen Brunch im strahlenden Sonnenschein für den Tag zu rüsten. Das Café sollte bekannt dafür sein, dass hier die Einheimischen Fr. mit der ganzen Familie frühstücken kommen.. was sie auch mehr oder weniger taten. Nur dass deren Tische so aussahen, als wenn sie das Buffet auf ihren eigenen Tisch verlagert hätten lol.

Einige Programmpunkte hatten wir uns natürlich (typisch Deutsche eben) für den Tag aus unseren Reiseführern herausnotiert , anfangen sollte es mit einem Aussichtsturm in einer Mall. Nur leider war dieser vorübergehend geschlossen =(. Gut, was solls.. also gings erstmal zu Fuß zum „Emirates Palace“ (Luxushotel unter den Luxushotels *hehe* s. oben) und von dort via Taxi (was geschätzt nur die Hälfte kostet wie in Dubai) zum Clock Tower. Theoretisch zumindest.. denn diesen Turm gab es einfach nicht.. wir sind 2x, 3x an der Stelle vorbeigefahren.. aber konnten ihn einfach nicht sehen. Und die Einheimischen kannten ihn auch nicht. Seltsam.. aber ok, danach wollten wir zu einem iranischen Soukh fahren, aber der Taxifahrer hatte keine Ahnung von Tuten und Blasen und hat uns sonst wo hingefahren, nur nicht da wo der Soukh war. Wenns nicht so günstig gewesen wäre (1 Euro), hätten wir das glaube nicht bezahlt. Sauerei!
Gut.. also gings schließlich erstmal ein wenig zu Fuß weiter, an der Grand Mosque (Moschee) vorbei und dann doch wieder ins Taxi. Denn anschließend wollten wir zum Heritage Museum (laut Reiseführer sehr lohnenswert, inkl. Falkenshow, etc..), aber 3x dürft ihr raten: richtig, der Taxifahrer kannte auch dieses Ziel nicht. Also sind wir gefahren, und –fahren und –fahren und sind schließlich wieder umgekehrt, weil weit und breit kein Schild zu finden war, was auch nur annähernd die Buchstaben ‘M u s e u m’ aufzeigte. Aaaaber dafür, haben wir die mit Abstand schönste und größte Moschee gesehen, die ‚es gibt‘ (s. Foto unten) WOW! Die hat sogar mich beeindruckt.. und das soll was heißen *g*. Nach 1,5 Std. Taxifahrt (ca. 6 -8 Euro oder so) haben wir uns dann wieder zurück zur Mall fahren lassen um uns erneut zu stärken: Eisschokolade, Eis und Obstsalat.. KÖSTlich!!! Abgerundet wurde unser Tag am Ende in einem anderen, kleineren Heritage Museum, wirklich super gemacht mit alten Beduinen Zelten, Tänzern, Kamel und Esel, und und und.. ein seeehr netter Abend!


Unterm Strich war unser Tag in Abu Dhabi also ein lohnenswerter und interessanter aber vor allem lustiger Ausflug, jedoch wäre ein 2. Tag meiner Meinung nach wirklich schon schwer sinnvoll zu füllen (außer mit einem Strandausflug zum Baden =)).

Gut, den Tag darauf habe ich Angie dann ein wenig Dubai gezeigt und wir haben uns einen wirklich schönen Tag gemacht.. für sie war natürlich alles neu und umso beeindruckender, denn Dubai ist schon nochmal ein kleiner Unterschied zu Abu Dhabi.. auch wenn Abu Dhabi die offizielle Hauptstand der VAE ist. Jaja, …

Part II: Al Ain und der Camel Market
Dieses Wochenende dachten wir uns: nicht schon wieder Bus und Taxi fahren… probieren wir’s mal auf eigene Faust, zumal das Auto nur 30 Euro am Tag gekostet hat, der Liter Benzin 20 Cent kostet und wir zu viert waren *hehe* (Amira, Angie und noch 1 Freund von Amira). Diesmal hatten wir uns extra vorher noch ausführlicher online über entsprechende Sehenswürdigkeiten auf dem Weg nach Al Ain belesen und solche in Al Ain direkt, um einen Tag wie in Abu Dhabi möglichst zu vermeiden
.

Angefangen hat alles am Do. Abend, als wir das Auto abgeholt haben.. oh, habe ich Auto gesagt *g* (laut Mietfirma haben sie eine aktuelle Flotte), es war ein Mitsubishi Lancer, hatte 130.000 km drauf und war so ziemlich das ramponierteste Fahrzeug, indem ich seit langem gesessen bin (s. Foto oben). Mietfirma vor Ort: Thrifty
Auf dem Zettel bei der Übergabe, haben wir darauf geachtet, das so ziemlich jedes Fahrzeugteil markiert ist, weil es schlichtweg überseht mit Kratzern, Beulen und und und war. Antenne abgeknickt, Radkappen total kaputt, Polster versifft und das Schärfste: die Fenster: abgekratzter Sonnenschutz. Hammer! Aber es fuhr =)

Gut, genug dazu.. Fr. morgens um 9 Uhr gings los, 2 Ägypter, 2 Deutsche in einem Lancer (Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 25 Sekunden!!!) Heute war es leider ein wenig trüb – Sandsturm aus der Wüste. Aber die Sonne hatte es immer wieder geschafft, sich durch die dicke Sandschicht zu wuseln. 1. Stop hier: ein kleines ‚Dorf‘ an der Landstraße nach Al Ain, mit Dünen und Quad Verleih nebendran, etc.. mussten wir natürlich gleich mal nutzen, um ein paar ulkige Fotos tu machen (s. oben). Leider haben wir 2 andere Sachen auf dem Weg nach Al Ain (mal wieder) nicht gefunden, schade. In Al Ain angekommen (11:30 Uhr – voll in der Zeit) haben wir uns gleich nach dem Camel Market (der um 12 schließen sollte) erkundigt und gesucht, weil wir den unbedingt sehen wollten. Dort sollten Rennkamele verkauft werden. Glaubt ihr wir haben den gefunden, nix da.. wir sind durch die halbe Stadt gefahren.. die Straßen auf der Stadtkarte haben hinten und vorne nicht zusammengepasst.. so dass es am Ende Viertel nach 12 war, als wir enttäuscht aufgeben mussten. Kopf hoch, weiter gings.. erstmal wieder zur Mall: eine neue Stadtkarte besorgen und frisch gestärkt (Burger King, KFC, Iranische Küche und zum Nachtisch: Donuts und Zimtschnecken!) Wir wären buchstäblich fast geplatzt und konnten / wollten uns kaum mehr bewegen. Neue Runde, neues Glück.. mit neuer Karte sollte es in die Oase im Zentrum gehen und zu einem Museum um die Ecke. Aaaaber, …: richtig =).. auch diese Karte war irgendwie falsch zusammengesetzt, sooo doof konnten wir doch nicht sein, dass wir 2 Karten nicht lesen konnten. Echt krass diese Dinger… ab sofort gings mehr oder weniger ohne Karte weiter, was wohl sinnvoller war. Teilweise waren einfach Orte drin, die es dort gar nicht gab, teilweise sollten die erst noch gebaut werden.. und wie gesagt, die Straßennamen und –lokationen waren teilweise ebenso gespenstisch, weil nicht real. Nichtsdestotrotz, wir haben die Oase gefunden, einen kleinen Abenteuerausflug durch Palmen und Gebüsch gemacht
(siehe unten) und anschließend das Museum besichtigt inkl. Mittagsschläfchen lol. Highlight des Tages sollte diesmal die Fahrt auf den höchsten Berg der VAE werden (ca. 1.100 m!!! =)) und zwar bei Sonnenuntergang! Aber ich muss sagen, der Berg war wirklich beeindruckend und die Aussicht traumhaft.. nur leider war es immer noch recht sandig (in der Luft). Wie gesagt, ein toller Abschluss eines wieder mal verplanten, aber sehr lustigen, schönen und leckeren Tages =)!



Part III: Dubai und das Unterwasserhotel
Auch dieses Wochenende war ich mit Angie wieder 1 Tag Dubai unsicher machen.. aber diesmal etwas entspannter. Und auch hier ist es uns wieder passiert: auf der Karte gab es ein Unterwasserhotel.. doch als wir ‚da‘ waren, meinte ein Angestellter zu uns (50 Meter nach links zeigend) ‚Ja, das Hotel soll in ein paar Jahren dort entstehen. Das ‘Government’ hat momentan einen Baustop verhängt‘ =) Soviel dazu. Aber gerade dieses WE habe auch ich wieder ein paar neue Ecken von Dubai gesehen, 2 neue, schöne Strände und eine Ecke in der Altstadt, wo es sehr interessante und unterhaltsame Museen gibt. Und – wenn auch nur in Miniatur am Ende des ‚Horizonts‘ – Angie und ich haben ein paar Teile der ‚Welt‘ (aufgeschüttete Inselgruppe hier vor Dubai) vom Strand aus gesehen.. olé =)!



Sodala, das solls auch schon wieder gewesen sein. Bin schon gespannt was mich / uns die nächsten Wochenenden erwartet.. Ideen haben wir schon genug, bleibt aber erstmal noch ‚geheim‘ =)
Also dann, einen tollen Start in die neue Woche!
Euer Philipp und ‘Team’
Event-Impressionen, eigene 4 Wände und einiges mehr..
30. Januar 2009
Wie die meisten sicherlich schon mitbekommen haben, bin ich seit 25. Januar wieder zurück in Dubai. Nach 2 Frei-Tagen und kurzer „Regeneration“
hat mich nun vorerst mein ‚normales‘ Leben wieder. So komisch es klingt (und für manche vielleicht auch ganz natürlich), aber für mich persönlich war es das erste Mal, dass ich ca. 4 – 5 Wochen (wenn nicht gar mehr) keinen einzigen freien Tag hatte. Ungewohnt, aber sehr interessant.. denn Wochentage kennt man in dieser Zeit einfach nicht mehr
Zudem war es das erste Mal (in meinem Leben) dass ich richtig krass abgenommen habe.. was ich nicht für möglich gehalten hätte. Bin grad dabei mir kg für kg wieder anzufuttern und -zutrainieren.
Jetzt aber Schritt für Schritt und von Vorne.. wie ‚immer‘:
Umzug in Dubai
Wie den meisten vielleicht bekannt, hatten Amira (Kommilitonin) und ich ja penetrant den gesamten Dezember nach einer gemeinsamen Unterkunft hier gesucht. Mit unseren ‚Vorstellungen‘ (Preis, Lage, Dauer, etc..) war das eine richtig schwere Geburt. In diesem Zeitraum sind wir interessanterweise auch immer wieder auf Betrüger gestoßen, die uns mit exakt der gleichen Masche, wie ich ihr bereits zum ‚Opfer‘ gefallen bin, abzocken wollten.. Wahnsinn und echt traurig!!!
Lange Rede, kurzer Sinn.. wir wollten und mussten ja zum Jahreswechsel was finden und haben mehr oder weniger auf den letzten Drücker zum 03.01. dann endlich eine ‚einigermaßen finanzierbare‘ (für Dubai Verhältnisse) 1-Zimmer-Wohnung gefunden, in der wir uns beide wohl fühlen würden . Das lustige daran war, dass wir am ersten Tag am Anfang weder Wasser noch Strom hatten lol. Dachte zunächst, für 1 oder 2 Tage ginge das sicher.. aber nach 20 Minuten in der Wohnung stellten wir ruck-zuck fest, dass man einfach gar nix machen kann ohne Wasser und Strom, neben den offensichtlichen Dingen wie Licht und Waschbecken fielen Sachen wie Telefon, Toilette, etc.. auf
. Zum Glück wurde alles noch am gleichen Tag aktiviert, allerdings erst Wasser, dann der Strom.. diese Kombi war ebenfalls teilweise hinderlich und interessant. In diesem Zuge ist mir jedenfalls mal so richtig bewusst geworden, wie aufgeschmissen wir (führenden Nationen) heutzutage ohne die ‚selbstverständlichsten‘ Dinge wie Wasser und Strom doch sind. Und ohne jetzt irgendwelche Angst schüren zu wollen, aber es wird sicherlich nicht schwierig sein, die entsprechenden Energiequellen für eine gewisse Zeit auszuschalten (was ja teilweise schon allein durch Missgeschicke diverser Personen oder Behörden in einigen Ländern passiert ist).
Zurück zur Wohnung: das tolle ist, dass wir im obersten 19. Stock wohnen, ein kleines Fittnessstudio benutzen können, theoretisch auch einen Pool (der sich im Umbau befindet) und für mich persönlich das Beste: wir können in 15 Minuten zur Arbeit laufen, wovon 10 Minuten – Wunder oho – sogar ein schöner, ruhig gelegener Spazierweg ist. Ein Lebensmittelgeschäft haben wir auch auf diesem Weg und jegliche nette kleine Cafés und Restaurants. Zum Strand sind es ebenfalls maximal 15 Minuten und zu einer Mall sogar nur 5. Unterm Strich also eine recht gute Lage wie ich finde!
Zu guter Letzt für die, die’s interessiert noch ein Foto von unserer Wohnung.. Bad und Schlafzimmer kann sich sicher jeder ‚vorstellen‘
Das soll’s dann aber auch gewesen sein hierzu.

Sonstiges Dubai und Co.
Achja, das könnte ich jetzt auch durchaus noch mit unter die 4 Wände packen: Internetanschluss haben wir leider erst ein wenig verspätet bekommen.. das interessante hieran ist jedoch wieder die Geschwindigkeit: ganze 250 KB Download Geschwindigkeit *lach*. Für die, die diese Zahl weniger sagt: in Deutschland sind 6.000 KB Leitungen meiner Meinung nach mittlerweile fast schon Standard. Morgen kommt die Firma mal vorbei und schaut, ob das nicht schneller geht
Was mir grad noch einfällt und ich euch glaube noch ‚vorenthalten‘ hatte: ich bin ja im Dezember eigentlich täglich Taxi gefahren und habe grad am Anfang mit jedem Fahrer ein wenig geschnackt. Zu 95% waren sie aus Indien oder Pakistan, lebten seit ein paar Monaten bis zu 15 Jahren bereits in Dubai, .. Was ich allerdings rausgefunden habe: Sie bekommen einen monatlichen Mindestumsatz vorgeschrieben von ca. 3.000 Euro. Wenn sie diesen erreichen, erhalten Sie davon 35%, also ca. 1.000 Euro (Anmerkung von der Redaktion: das entspricht in etwa meiner monatlichen Miete). Davon müssen sie zunächst noch evtl. Strafen (Speeding, Falschparken, .. aber auch interne Strafen, wenn sich z.B. Fahrgäste beschwert haben (z.B. weil der Gast im Fahrzeug geraucht hat, das aber nicht darf laut Gesetz, sich aber trotzdem beschwert hat, und die Taxifirma trotzdem den Fahrer bestraft!!! *wiekrass*)) bezahlen und vom Rest müssen Sie dann leben. Sie leben zumeist a) in ‚günstigeren‘ Gegenden in Dubai und b) teilen sie sich dann eine 2 Zimmerwohnung zu 12 oder so. Damit zahlt jeder ca. 120 Euro / Monat und sie können sich Reis und Co. leisten und 1x im Jahr einen Heimflug. Dieses Leben (meistens mit Verwandten und Freunden in den gleichen 4 Wänden) ist aber anscheinend noch ‚besser‘ als ihr Leben zu Hause. Ehrlich: ich war geschockt, als ich das gehört habe. Die meisten von Ihnen sind Taxi- oder Busfahrer oder Bauarbeiter. Dieser Gegensatz hier in Dubai zwischen arm und reich ist nach meinem Empfinden größer als in jeder anderen Stadt in der ich bisher gewohnt habe. Auf der ‚Autobahn‘ fährt ein ein ‚Hummer‘ und ‚Porsche Cayenne‘ nach dem anderen neben etlichen ‘Minibussen‘ in denen 15 Inder, Pakistani, .. eng aneinander gepfercht sitzen mit einem Gesichtszug der wie eingefroren scheint. Hin und wieder schaffe ich es, dem ein oder anderen ein Lächeln zu entlocken.. denn mir scheint es, dass diese Menschen (was sie definitiv sind, auch wenn sie rumspucken und hochziehen und fast jedes Taxi stinkt wie im Pumakäfig *sorry* ist aber so) hier von den meisten Mit’menschen‘ einfach ignoriert werden.. traurig aber wahr! Letzter Satz hierzu: es sollen jährlich einige (ich kenne leider oder zum Glück keine Zahl) Bauarbeiter ums Leben kommen auf den Baustellen hier in Dubai, was aber wie ich gehört habe ‚keinen‘ interessiert, denn der nächste steht ja ‚unten‘ bereits bereit…
ABM’s gibt es hier meines Erachtens auch zu Genüge: Security (Inder, Pakistani, ..) an jeder Ecke, in jedem Gebäude, an jedem Parkhaus, .. Gärtner an jedem künstlich angelegten Grünstreifen, .. Tüten-Packer an jeder Kasse, .. Parkeinweiser und nicht zu vergessen all die ganzen ‚Putzmänner‘ und auch ‚Maids‘ auf der Straße und in den Wohnungen. Wieso? Naja, die Einheimischen, von denen es ja sowieso nicht all zu viele gibt, sind sich einerseits zu fein dafür und andererseits schwimmen die meisten ja im Geld.. also wieso sollten sie ’sowas’ machen.
Audi Paddock Club 2009 Event nahe Doha (in Katar)

Soooo, nun möchte ich euch von Dubai ein paar km weiter westlich entführen.. etwa 1 Flugstunde entfernt: Katar (Land), genauer gesagt nach Doha (Stadt) bzw. in die Umgebung: den Losail International Circuit (Rennstrecke), der Veranstaltungsort unseres Audi Paddock Club 2009 Event.
Wie ihr euch vorstellen könnt, weiß ich mal wieder gar nicht wo ich anfangen soll
. Los ging’s jedenfalls am 06.01. (Heilige 3 Könige) wieder mal mit Emirates Airlines und diesmal sogar in der Business Class (nicht weil es Audi und Avantgarde soooo gut geht sondern weil Business Class günstiger war als Economy *juhu*). Demnach gab es also wieder ein 1. Mal für mich: und wie ihr euch denken könnt: schon geil, sooo viel Platz, man kann seinen Sitz verstellen ohne dass der Hintermann meckert und das Essen erinnert kaum mehr an ‚Flugzeugessen‘. Nice! Kann man sich glatt dran gewöhnen… (sorry für den Strich hier *g*)

In Doha angekommen, sind wir erstmal direkt zur Rennstrecke gefahren um uns einen Überblick zu verschaffen. Vielleicht erstmal ein paar kurze, trockene Facts zum Event an sich:
- 11. – 22. Januar – ca. 10 Uhr bis 17 Uhr – jeden Tag ein anderer Markt
- insgesamt ca. 650 Gäste / Kunden – teils VIP – aus 10 Märkten des Mittleren Ostens waren geladen (Dubai, Abu Dhabi, Katar, Oman, Saudi Arabien, Libanon, Kuwait, Bahrain, Jordanien und noch ein Land *g*), für die Gäste war alles kostenlos
- Gäste wurde überwiegend mit einer Charter-Maschine eingeflogen, teilweise sogar inkl. Hotel Übernachtung
- 63 Fahrzeuge
- Give-Away: Audi Jacke
- Hauptaugenmerk: Einführung des neuen Audi A6 und auch des RS6
- Tagesprogramm:



o Hospitality Area (Innenraum): Check-In, Empfang, Snacks und Drinks, lunch und coffee
o Brand World (Innenraum): 8 Ausstellungsmodelle (Audi A4, A5, A6, A8, TT, TTC, Q7 und R8) umrandet von Bildern, Videos, Geschichte von Audi, etc.. und abschließend einer Audi Exclusive Area (individuelle Fahrzeugausstattung via einzigartiger Computersoftware in allen möglichen Farben) mit weiteren 4 Exklusiv-Modellen (Audi TT, A6, S8 und Q7 – TT siehe Foto oben)
o Exercise Area: Fahr-Vergleich zwischen Audi A5 Diesel und Benziner UND A4 quattro Bremsverhalten auf nasser Fahrbahn (s. Foto)
o Race Track: Audi A6 und RS6 hinter einem Audi Instruktor auf der Rennstrecke fahren (abhängig von der Gruppe, konnte dies durchaus in flottem Tempo geschehen) UND Q7 als Beifahrer, von einem Instruktor gefahren .. apropos, sorry, den Kommentar kann ich mir nicht verkneifen: schaut euch mal das 2. Foto hierunter an.. Araber mit Helm = weiße Marsmännchen *g*


Was war nun aber meine Aufgabe? Hauptaufgabe war ‚Fuhrparkmanagement‘. Darunter fiel der Transport und die Entgegennahme der Fahrzeuge vom lokalen Händler zur Rennstrecke, diverse Vorbereitungen zur Verwendung der Fahrzeuge in der Brand World, Exercise Area und Race Track, Aufsicht und Koordination der Fahrzeugreinigung jeden Abend und Morgen, abschließender Abtransport aller 63 Fahrzeuge zurück zum Händler. Zudem fielen noch etliche kleinere andere Tätigkeiten im Verlaufe eines Event-Tages an und natürlich die Unterstützung von Kollegen bei Ihren Tätigkeiten.

So, nun aber wieder zum lebendigen Part des Ganzen: einer meiner Zusatzaufgaben war es z.B. ab und an Gäste vom zu fahren (Flughafen – Hotel – Rennstrecke). Dies waren hauptsächlich die Gäste aus Saudi-Arabien.. und mit diesen Kollegen habe ich persönlich schlechte Erfahrungen gemacht. Ich versuch mich kurz zu halten.
Situation: mein Kollege und ich sollten 4 Gäste mit 2 Fahrzeugen am Flughafen abholen. Während wir die Koffer einluden, machten es sich die Gäste in 1 Fahrzeug bereits gemütlich, 1 davon auf dem Fahrersitz. Als mein Kollege schließlich losfahren wollte, meinte der Gast doch tatsächlich: ‚Ich fahre! Ansonsten rufe ich den Manager an!‘ Da mein Kollege Libanese ist und mit den Mentalitäten hier einigermaßen vertraut, hat er kleinlaut beigegeben und sich bei mir dazu gesetzt. Ich hatte aber bereits gefühlt, dass das eine falsche Entscheidung war. Schon rein aus versicherungstechnischen Gründen, aber auch aus Prinzip. Was denkt er denn wer er ist (der Gast)? Wäre das in meinem Fahrzeug passiert, hätte ich meinen ‚Teamleiter‘ angerufen.. echt krasse Situation. Und ich weiß mittlerweile, dass wir auch wenn es nicht mein Auto war, anrufen hätten sollen
Beim Abholen vom Hotel: ähnliche Situation. Ich wollte sie abholen, auf einmal fuhren 3 von Ihnen mit einem lokalen Freund mit, der einen X5 fuhr glaube ich. Kommunikation gleich Null.
Auf dem Rückweg am Ende des Tages dann eine andere Situation mit den gleichen Gästen: erstens unterhielten sie sich im Auto in einer Lautstärke, in der sogar Gehörlose wach geworden wären und zweitens waren sie super ungeduldig und teilweise auch unfreundlich, vor allem dann am Flughafen, als es ihnen alles zu lange dauerte.
Aber ich muss fairerweise dazu sagen, dass 1 oder 2 von Ihnen sich des Verhaltens ihrer Freunde durchaus bewusst waren und auch allgemein ‚anständig‘ benommen haben. Jedenfalls sind sowohl mir, als auch Kollegen die Saudis an diesem Tage auch während des Events in einigen Situation sowohl negativ (durch Überheblichkeit und Arroganz) als auch positiv (durch Freundlichkeit und Witz) aufgefallen. Sehr gegensätzlich, ich weiß..

Nun ein paar Worte zu meiner Haupttätigkeit während des Events: Fahrzeugreinigung. Wir hatten eine lokale Firma beauftragt, die uns jeden Morgen 6 und jeden Abend 15 Arbeiter schickte (Philippiner). Ich sags euch, das war ein ‚Kampf‘ *ggg*.. teilweise echt schon so ‚schlimm‘, dass ich nur noch lachen konnte. Englisch hat leider nur 1 einigermaßen verstanden, der Rest konnte vielleicht jeder 5 Worte. Dementsprechend lief auch die Kommunikation zwischen uns ab

Die Hauptmerkmale, die mir ruck-zuck ins Auge schossen: die Arbeitsgeschwindigkeit, das Qualitätsbewusstsein und die ‘Eigenständigkeit’. WOW! Die Jungs waren alle in etwa so alt wie ich.. aber das war wirklich krass. So langsam wie sie liefen, den Schwamm und Lappen bewegten, so langsam konnte ich nicht mal gehen. Zur Qualität: grad am Anfang, eine Katastrophe.. das Auto sah schmutziger aus als vorher. Die Scheiben mit Schlieren versehen von vorn bis hinten.. die Felgen sahen aus, als wenn sie nix gemacht hätten und und und.. es lag jede Menge Arbeit vor mir / uns. Das Schärfste war allerdings am Eventbeginn (11.01.), morgens zwischen 8 und 10 Uhr mussten wir noch die Brand World Fahrzeuge (s. Foto draunter) auf Hochglanz bringen. Das einzige was glänzte waren deren Augen
.. nicht nur dass sie nachdem sie mit allen 4 Felgen fertig waren, wieder bei der ersten anfingen anstatt zum nächsten Fahrzeug weiter zu gehen, nein, auch wieder die Fenster waren verschlierter als vorher.. im Endeffekt habe ich die Jungs am Ende nur noch rausgeschickt und mit einem Kollegen alles selber gemacht, so dass wir zu zweit grad hinten raus sind, als die Gäste vorne rein sind lol. Wahnsinn!

Eines muss ich den Jungs allerdings lassen: sie schienen vorher noch nie Autos sauber gemacht zu haben.. sie haben sich wirklich von Tag zu Tag verbessert und grad deren Supervisor hat sich wirklich angestrengt. Alles in allem hatten wir schon einigen Spaß zusammen, von den wenigen Momentan abgesehen, wo man ihnen zeigt, was und wie sie etwas machen sollen, sie dann nicken und grinsen, und dann genau wieder das Falsche machen *lachundwein*.

So, nun will der ein oder die andere sicher auch wissen, ob ich auch mal fahren durfte *g*.. die Antwort ist: JA! Ich bin eigentlich mehr oder weniger auch das ganze Programm mal durchlaufen. Super krass war sicher der Q7 Ride. Dieses 3 Tonnen schwere Fahrzeug auf einer Rennstrecke an der Grenze zu bewegen ist schon beeindruckend, noch dazu von 2 Rennfahrern gefahren (Altfried Heger und Frank Schmittler – siehe Foto). Das gleiche gilt aber auch für die A6 und RS6 auf der Rennstrecke. Ich durfte beide auch mal selber fahren.. natürlich bin ich nicht bis an die Grenzen gegangen, wie die Instruktoren. Aber es war trotzdem hammer! Und ich bin natürlich auch einmal hinter einem Instruktor auf der Ideallinie gefahren und dann auch nochmal als Beifahrer mit einem Instruktor, das ist krass! Man merkt richtig, wie jedes elektronische System (ESP, etc..) im Fahrzeug aktiviert wird um das Fahrzeug auf der Strecke zu halten. WOW! Weniger spektakulär aber trotzdem interessant war dann der A5 Testride um Hütchen herum mit ca. 60 km/h

Der Rennwagen Audi R10 Le Mans, den ihr hier unten seht, war übrigens noch einmal in einem separaten Raum aufgestellt, durch eine Wand getrennt vom Q7 V12 TDI. Beide Fahrzeuge haben denselben Motor
ehrlich!

Übrigens, nochmal ein Beispiel für die Inder, Pakistani, etc.. hier im Mittleren Osten. Bei der Rennstrecke waren auch einige von ihnen angestellt (Tankwart, Helfer, etc..).. gegen Ende des Events haben sie uns gefragt, ob sie am Ende nicht auch so eine rote Audi Jacke haben können. Als wir dem ein oder anderen eine gegeben haben, kamen auf einmal alle (und damit meine ich wirklich ALLE, teilweise sogar externe wie ‚meine‘ Cleaner oder die Tow-Truck Fahrer s. Bild unten) auf uns zu und wollten diese Jacken. Krasser als jedes Schneeballsystem lol.

Zu guter letzt noch ein paar Sätze über Doha selbst: natürlich waren wir auch mal aus, am 16.01. war z.B. frei.. das heißt alle fieberten schon dem 15.01. Abends entgegen. Da gings dann ab in nen Club bis 3 Uhr morgens (Licht an, Musik aus
.. ).. war echt super, fast alle mit dabei (Avantgarde, Audi, Instruktoren, Hostessen..).. wir hatten nen super Abend. Nur die After Party danach am Strand (etwa 20 km südlich) entwickelte sich eher zum Reinfall, der aber auch noch echt lustig wurde.

Am Tag darauf haben die meisten von uns dann noch Doha erkundet, zunächst war ich mal für ne Stunde im ‚Islamic Museum of Arts‘, zu dem mir jeder geraten hat. Ich fands ok, hatte zu wenig Zeit, um mich intensiv damit zu beschäftigen. Danach waren wir noch im Soukh (ein alter Markt) stöbern.. die Atmosphäre war wirklich toll, lauter alte kleine Läden (die Grusch verkaufen lol) und einige nette Cafés und Restaurants mit lokalen Spezialitäten (siehe Foto) Ansonsten habe ich ehrlich gesagt nicht viel gesehen von Doha, außer immer wieder aus dem Autofenster raus.

Mein Eindruck und der meiner Kollegen ist und war jedoch: Doha ist ähnlich wie Dubai, nur alles noch um einiges kleiner und frischer.. noch nicht so verstopft und verpestet. Katar an sich soll auch um ein Vielfaches reicher sein als Dubai hab ich mir sagen lassen.

Am letzten Abend konnte ich jedenfalls zum ersten Mal (weil zeitlich vorher nicht möglich) den Spa Bereich des Hotels genießen.. Dampfbad, Sauna, Jacuzzi und Pool. Ein schöner Abschluss eines unvergesslichen Events!

Zum Abschluss kann ich nur sagen: ich habe das Gefühl, dass ich jede Menge mitgenommen habe von diesen ca. 3 Wochen in Katar. Sicher muss ich das Ganze auch noch ein wenig verarbeiten, und ich tue mich auch immer ein wenig schwer, das in Worte zu fassen, aber um ein paar Beispiele zu nennen: der Ablauf eines solch großen Events im Allgemeinen, die Kommunikation untereinander, die Outcomes aus den Feedback Gesprächen jeden Abend, Verhandlungsmethoden und –geschicke mit Suppliern, mich selber im Umgang mit Vorgesetzten und vor allem Kunden und Suppliern (vor allem unter Zeitdruck), und und und.. jedenfalls war die gesamte Atmosphäre im Team, angefangen bei den Audianern, über die Avantgardler, die Instruktoren bis hin zu den Hostessen und Kollegen von der Rennstrecke durchweg spitze!!! Glaubt mir, in diesem Fall macht es einem nix aus, 15h am Tag zu ‚arbeiten‘ bzw. keine Freizeit zu haben. Und all diejenigen, die ich bisher manchmal ‚schwerer‘ verstehen konnte, warum sie längere Zeit keine Zeit haben / hatten mit mir zu Chatten, E-Mails zu schreiben, etc.. spätestens JETZT weiß ich, dass es wirklich solche Momente im Leben geben kann
. Ich habs mir zwar immer gedacht und es gewusst, mir aber nur nie vorstellen können =)

(Vor)Ausblick
Last but not least was meine kommenden Wochen angeht. Gestern wurden wir gebriefed was unser nächstes Projekt angeht: die Einführung des Audi Q5 im Mittleren Osten. Der offizielle Start des Events ist Anfang März, also schon sehr bald.. ich weiß es noch nicht genau, aber habe das Gefühl, dass schon sehr bald wieder längere Tage auf mich zukommen *g*.. außerdem werde ich an meinem Geburtstag wahrscheinlich gar nicht in Dubai sein (durch dieses Event). Ende März ist es allerdings dann zu Ende und Mitte April werde ich ja voraussichtlich auch schon wieder weiter gen Osten fliegen.
Ansonsten hoffe ich, die kommenden Wochenenden ein wenig die Umgebung kennenlernen zu können, bin eigentlich schon echt gespannt und hoffe, dass ich trotz des neuen Projektes dazu komme. Aber wenn ich das will, schaffe ich das auch.. eh klar! =)

Also meine Lieben.. ich denke das wars soweit für heute. Ich weiß, diesmal wars mal wieder sehr exzessiv, aber es ist ja bekanntlich keiner gezwungen es zu lesen
Bis bald und ein wunderschönes Wochenende wünscht euch
euer Philipp =)
1 Monat in der Ferne…
1. Januar 2009
Es ist endlich soweit, nach ein paar durchwachsenen Dezember Tagen finde ich endlich wieder Zeit, Lust und Muse um meinen Eintrag hier zu erweitern
. Es ist eine Menge Zeit vergangen seit meinem letzten Lebenszeichen hier und ich werde versuchen, euch diese so ansehnlich, interessant aber auch originalgetreu wie möglich nahe zu bringen.. voila:
Gut, sooo viel Spannendes ist eigentlich gar nicht passiert.. ich habe viel gearbeitet und –arbeitet und –arbeitet, wenn ich frei hatte, war ich mit Amira an unserem Strand hier vor der Haustür, um wenigstens ein wenig Bräune zu schnorren =) (es ist nicht so heiß, wie ihr alle denkt.. im Schnitt um die 20 Grad, max. 25 Grad, aber Dezember und Januar sind auch die kältesten Monate)… wobei es im Vergleich zu Deutschland (momentan um die -5 Grad) natürlich schon um einiges angenehmer ist =)


Weihnachtsfeier 2008
Am Abend des 15.12. hatte Wiebke unsere Chefin / Kollegin zum ‚Vorweihnachts Gettogether‘ zu sich nach Hause eingeladen. Am nächsten Tag sollte es nämlich zur Weihnachtsfeier unserer gesamten Firma (mit Sitz in München) gehen.. Zielort: unbekannt
Die Gerüchteküche hatte gebrodelt, besonders eine Kollegin hatte Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt um es bereits vorher herauszufinden.. London, Prag, Wien, … nein, nicht? Ok, jetzt aber.. Athen! Oder blieben wir doch ‚nur‘ in München!? Moskau, das ist es!! JA… jedenfalls am 16.12. morgens um 8 Uhr am Flughafen hier in Dubai angelangt, wusste immer noch keiner Bescheid. Also, auf zum Schalter (auch hier stand noch keine Destination angeschrieben).. ein Mitarbeiter wollte uns eigentlich nur behilflich sein, weil er gesehen hatte, dass wir planlos umher irrten und meinte „Where are you going“ und wir nur „We don’t know“, woraufhin er richtig pampig wurde und meinte „What do you mean, you don’t know!!“ lol.. jaja, .. wie dem auch sei, am Schalter angekommen, Reisepass hingehalten.. Ticket erhalten.. und da stand es dann endlich, schwarz auf weiß geschrieben: Dubai – Venedig
WOW, das war eine Überraschung.. vor allem für unsere ‚Spionin‘ lol. Ich hab mich natürlich super gefreut, denn ich war noch nie dort gewesen.. los ging’s also.. auf weitere Überraschungen gefasst. Geflogen sind wir mit „Emirates“ (ich das 1. Mal) und ich muss zugeben, ich bin positiv überrascht, der Service, das Essen, das Entertainment.. Hut ab, mit ihnen würde ich jederzeit wieder fliegen was natürlich nicht heißt, dass ich nicht genauso gerne Lufthansa fliegen würde
(P.S.: Ich hatte meine Kamera übrigens absichtlich daheim gelassen, denn es hatten ja genügend andere ihre dabei).



In Venedig angekommen – 13 Grad, der Regen prasselt, kein 3 Wetter Taft griffbereit
– gings dann nur ab ins Taxi, von dort ins Boot (Wassertaxi) und nach 20 minütiger Fahrt waren wir angekommen.. nächste Überraschung: „Hilton Venedig“ (ein ehemaliger Getreidespeicher, umgebaut in ein sehr einladendes ‚Gemäuer‘). Ums etwas abzukürzen: wir haben uns sowohl am Ankunfts- als auch Abfahrtstag (hier war schöneres Wetter) die Stadt angeschaut und der Abend der Weihnachtsfeier an sich fand wiederum in einem anderen alten Gebäude, einer riesen Halle, statt. Es waren über 200 Mitarbeiter da, ein 6 Gänge Menü wurde gezaubert, dies alles begleitet von ‚interessanter‘ Musik
.. die glücklicherweise zu späterer Stunde noch zu etwas Tanzbarem abgeändert wurde. i-Tüpfelchen des Ganzen war die Dekoration: rundum alle Tische, am Rande der Halle, waren riesige Porträts aller Mitarbeiter aufgehängt, mit tollem Licht untermalt und somit sehr schön in Szene gesetzt. Super Idee!
Alles in allem ein tolles Erlebnis und ein riesen Geschenk für Amira und mich (‚nur‘ Praktikanten) nach nur 2 wöchiger Betriebszugehörigkeit.


Wohnung
So, ich denke das war sicher mit Abstand das Spannendste der letzten 3 Wochen.. ansonsten war ich ununterbrochen auf Wohnungssuche (abends) und bin nun wahrscheinlich endlich fündig geworden *oleee*. Ich habe eine 1 Zimmerwohnung gefunden um ‚die Ecke‘ in Dubai Marina. Was lange wärt, wird endlich gut. Amira und ich können nun hoffentlich 4 Monate ungestört zusammen wohnen und unser Praktikum in Ruhe durchlaufen. Ich hoffe dass wir von hier aus noch den ein oder anderen Abenteuerausflug starten werden =) Wenn alles klappt ziehen wir am 03.01. ein. Normal würde ich das erst schreiben, wenn auch 100% sicher ist, aber ich dachte mir, als positives Zeichen fürs neue Jahr handle ich nun mal entgegen allen Aberglaubens =).
Weihnachten
Stimmt, es war ja auch noch Weihnachten zwischendrin.. leider hatte es mich kurz vorher kalt erwischt, was meine Lust und Stimmung am Weihnachtsabend fast auf den Nullpunkt fallen ließ. Vielleicht wollt ihr trotzdem wissen, was ich gemacht habe am Heiligabend.. nun ja, jetzt nicht lachen *g*.. aber ich war mit einer Arbeitskollegin ‚fein‘ beim Amerikaner
und wir haben Burger gegessen, so richtig ‚deutsch‘ lol. Naja, so waren wir wenigstens nicht alleine und hatten zumindest ein wenig das Gefühl, dass es ein ‚spezieller‘ Abend war.. ich weiß, das muss man nicht verstehen
Gut, und in diesem Zuge: was ich an Silvester gemacht habe? Ich hatte mir darüber bisher kaum Gedanken gemacht. Spontan hatte mich dann ein Bekannter, den ich durch Moritz (meinen Mitbewohner) kennengelernt hatte, eingeladen in einen ‚Club‘ wo er einen Tisch reserviert hatte. Wie der ein oder die andere von euch vielleicht mitbekommen hatte, hatte der Sheikh kurzerhand (30.12.) alle Silvester Aktivitäten, Festivitäten und vor allem Böllerei untersagt, aus Solidartät zu den Palästinensern. Das hatte unter den Partytigern natürlich ein Riesen Entsetzen ausgelöst, wie ihr euch vorstellen könnt. Jedenfalls war der Abend ganz nett und amüsant.
Allgemeines
In diesem Zuge möchte ich eine kleine Korrektur vornehmen: es wohnen nicht nur 40.000 Einheimische hier und es wohnen auch nicht ‚nur‘ 950.000 Leute in Dubai. Die Daten waren leider etwas veraltet und lauten: 1.200.000 Einwohner, von denen 85% Expats sind (= Stromer wie ich *g*) und demnach ca. 180.000 Einheimische.. also immerhin
.
Ansonsten muss ich ehrlich zugeben: ich habe zwar noch nicht so viiiel gesehen und auch nicht sooo viele Einheimische kennengelernt etc.. aber eines kann ich gewiss sagen: in Zukunft hier für längere Zeit zu leben = ausgeschlossen (und das ist glaube ich das erste Mal in meinem Leben, dass ich so etwas sage)! Es sind Kleinigkeiten, die sich für meine persönlichen Empfindungen jedoch schnell zu zu viel Negativem anhäufen: dreckige Luft, alles nur per Auto erreichbar, kein Umweltbewusstsein, keine wirklich schönen Grünanlagen (alles nur gezüchtet und teilweise halb vertrocknet), unvollendete Bauarbeiten an jeder Ecke, Umleitungen und Baustellen überall und noch dazu alles recht teuer, sogar im Supermarkt (zumindest als Praktikant). Unterm Strich wirkt (und ist) hier alles wie ein ‚selbst angepflanzter‘ und unüberlegt erstellter Großkomplex ohne Feinabstimmung, Stil und Geschmack. Richtig treffend fand ich ja den Werbespruch an einem kleinen Verkaufsstand hier „You bring it, we bling it“ Das trifft den Nagel für Dubai auf den Kopf =). Man fühlt sich ein wenig wie ein Männchen bei Monopoly (mit Dauerparken auf der Schlossallee
– horrende Mietpreise, jedoch keine Lohnsteuern, jeder hat mehrere Wohnungen / Häuser) und geschäftlich gesehen muss man jedem hinterherkriechen und -telefonieren, wenn man was will. Jep! Klingt jetzt vielleicht ein wenig krass und überspitzt, aber unterm Strich kommt es sicher nah ran. Ums auf den Punkt zu bringen: ich glaube ich würde keinem ‚empfehlen‘ hier zum Urlaub herzukommen, da gibt es definitiv schönere und lohnenswertere Ecken auf dieser Welt.
Das mag jetzt alles so klingen, ob wenn ich hier total unzufrieden wäre und nur Negatives sehe.. so ist es aber nun auch nicht. Ich bin durchaus der Meinung und Überzeugung, dass es hier noch einige nette Ecken und Abenteuer gibt, die man sehen kann und muss. Nur leider habe ich momentan wenig Zeit, um auch die schönen Dinge hier genießen zu können.. ich werde euch aber sicher in naher Zukunft auch davon noch erzählen. Was ich zum Beispiel interessant finde, ist die sogenannte ‚open-door-policy‘. Ich habe gelesen, dass JEDER Bürger / Bewohner jederzeit beim Scheich (Sheikh) vorsprechen kann, wenn ihn etwas bedrückt.. wie es mit der Umsetzung aussieht, ist sicher nochmal ein eigenes Kapitel, aber ich wüsste nicht, dass wir mit Frau Merkel einen Termin ausmachen können
!?
Also gut, das wars auch erstmal für heute. Ich melde mich wieder sobald es was Interessantes gibt.. wahrscheinlich dann nach meinem Audi Event in Qatar, also ab 25.01.2009 irgendwann. Da gibt es dann aber 100%ig wieder jede Menge zu erzählen, darauf könnt ihr Gift nehmen =) euer Philipp
7 Tage & 6 Nächte Rückblick
5. Dezember 2008
Heute ist mein erster freier Tag seit meiner Ankunft und bevor ich nachher noch was mit einer Freundin was unternehme, dachte ich mir ich schreibe mal ein paar Zeilen über meine erste Woche für die, die es interessiert
Ich unterteile es mal in Themen, ich denke das macht es übersichtlicher:
1.) Dubai und die UAE
Leider habe ich persönlich noch nicht viel von der Stadt gesehen, aber trotz allem habe ich schon einige interessante Infos erhalten, die wie ich finde sehr interessant sind, zumindest ich war teilweise baff:
- Dubai ist eine Stadt und zugleich eine der 7 Vereinigten Arabischen Emirate Länder, die Hauptstadt der VAE ist jedoch Abu Dhabi
- Dubai hat ca. 950.000 Einwohner, wovon allerdings nur 40.000 Einheimische sind
- Einheimische haben eine weltweit kostenlose medizinische Versorgung (inkl. Unterbringung der Familie)
- Bei Heirat von Einheimischen untereinander, erhalten sie ein Haus und 20.000 Euro vom Staat geschenkt, plus weiteres Geld für jedes Kind
- Abu Dhabi hat 10x mehr Ölvorkommen als Dubai, weshalb es unsicher ist, wie lange Dubai noch ’so reich’ ist und weshalb Dubai auch ‘von Beginn’ an auf Tourismus gesetzt hat
- zur Eröffnung des Atlantis Hotels (was ca. 1km von mir entfernt ist) vor 2 Wochen wurden ja etliche Promis eingeladen.. ich habe mir sagen lassen, dass die Promis dafür Geld erhalten haben, u.a. wurde den Beckhams 1 Mio. Euro für ihre Anreise geboten, was sie aber abgelehnt haben
- Dubai ist eine einzige Baustelle, egal wo man hinsieht, man sieht Kräne, Baustellen, Umleitungen, Bauarbeiter.. wahnsinn
- Visum kostet ca. 1.200 Euro (in diesem Zuge muss man auch noch zum Gesundheitscheck und wird auf HIV und Tuberculose getestet, wenn eines positiv ausfällt, wird man angeblich des Landes verwiesen!)
- Umweltschutz – Fehlanzeige.. Autos wohin das Auge reicht, Fahrräder: ein 5er im Lotto, Fußgänger: ein 6er
Bin gespannt, was ich noch alles erfahre! Die Mentalität scheint hier jedenfalls zu sein: es wird erst etwas gebaut (egal ob es gebraucht wird oder nicht) und anschließend wird erst die Nachfrage dafür geschaffen, sehr absurd!
2.) Mein Arbeitgeber – Avantgarde
Wie ich bereits angedeutet habe, glaube ich es wirklich super getroffen zu haben. Das gesamte Team umfasst ca. 20 Leute, wovon die Hälfte nicht deutsch ist, u.a. Griechen, Araber, Engländer, Libanesen, etc.. und mein Projektteam umfasst 5 Leute inkl. mir. Die Arbeitszeiten sind flexibel und es wird (wie ich vermutet hatte) nach Auftragslage gearbeitet.
Nun aber zu meinem Projekt von dem ich schon mal kurz gesprochen hatte. Der Kunde ist Audi und das Event findet vom 11. – 22. Januar auf dem Losail International Circuit (Rennstrecke nahe Doha in Katar) statt. Dazu werden ca. 500 VIPs aus dem Mittleren und Fernen Osten eingeladen um jeweils 1 Tag das ‘Markenerlebnis’, die ‘Technik’ und den Vorsprung Audi’s zu erfahren. Vorwiegend werden dazu Audi A6 und RS6 zur Verfügung gestellt. Außerdem wird ein Audi Truck vor Ort sein, einige Trainer und Instruktoren von Audi aus Ingolstadt, und und und.. meine Aufgaben verteilen sich überwiegend auf den Hindernisparcours, den Truck, die Testfahrzeuge und die Unterstützung der Audianer aus Ingolstadt. Jep, .. so viel erstmal dazu =) Wie ihr euch vorstellen könnt, bin ich mehr als begeistert
und weiterhin sehr gespannt!
Übrigens, das besondere an Avantgarde im Vergleich zur Konkurrenz ist ihr Motto ‘creating fans’. Sie sind innovativ, haben außergewöhnliche Ideen und wollen stets ein Markenerlebnis schaffen und die Emotionen der Endkunden wecken!
Und noch etwas, der Fahrer unserer Firma mit dem ich mich letztens mal unterhalten habe meinte, er wohnt seit 23 Jahren hier und damals stand hier kaum ein Haus, alles nur Wüste. Und genau so sieht es heute auch aus!
Sehr ihr, jetzt hätte ich es fast vergessen: vom 16. – 18.12. werde ich evtl. in Deutschland sein. Denn da wurden alle Mitarbeiter weltweit zur Weihnachtsfeier eingeladen inkl. Amira (meine Kommilitonin die zeitgleich mit mir angefangen hat) und mir. Sämtliche Kosten übernimmt die Firma, das ist natürlich Wahnsinn! Ich bin echt gespannt.. man munkelt, dass es gar nicht nach München geht, sondern evtl. nach Wien, Prag oder Londen.., es bleibt jedenfalls bis zum Ende eine Überraschung

3.) Unterkunft
Wie ihr glaube wisst, wohne ich momentan bei einem Kollegen, der auch mit mir im Team ist. Die Wohnung ist klasse, ich verstehe mich auch super mit ihm und die Lage ist natürlich auch traumhaft. Das einzig negative ist der Mietpreis.. aber wie bereits angedeutet, scheint es so, als könnte man hier kaum etwas Günstigeres finden. Zudem wimmelt es hier an ‘jeder Ecke’ von Betrügern wie es scheint.. die Masche ist immer eine Ähnliche, der Vermieter gibt an, dass er sich gerade im Ausland befindet, verlangt eine Anzahlung über Western Union, etc… Ich habe meine Erfahrung damit gemacht und kann nur sagen, schade, dass es solche Leute gibt und sicherlich auch immer wieder gutgläubige Ausländer darauf reinfallen.
Wie dem auch sei, ich bin weiterhin auf der Suche mit Amira etwas Günstigeres zusammen zu finden. Drückt uns bitte mal die Daumen, dass wir fündig werden!
Die Mietpreise und auch Lebenmittelpreise sind in den letzten 12 Monaten wohl rapide gestiegen habe ich mir sagen lassen.


4. Allgemeines
Ja, was es ansonsten noch festzustellen gab.. mal überlegen..: Sprit ist hier natürlich super günstig, der Liter kostet max. 40 Cent! Übrigens, die Währung hier lautet AED (Arab Emirates Dirham) und der Wechselkurs EUR : AED beträgt ca. 1 : 4,75! Meine Chefin hat mich außerdem gewarnt, dass der Strom, der hier aus den Steckdosen kommt, wohl sehr schwankt und dadurch schon einige elektrische Geräte Schaden genommen haben, u.a. Firmenrechner. Habe mir gleich mal einen Stromstabilisator gekauft.. um das zu vermeiden. Gut, was noch.. Weggehen am Abend ist hier sehr teuer, Alkohol bekommt man nur in bestimmten Bars und Clubs (die wiederum meist in Hotels untergebracht sind), im Supermarkt gibt es keinen Alkohol. Das Internet hier ist außerdem sehr langsam und mir wurde gesagt: ‘Big Brother UAE is watching you’.. sprich es wird alles überprüft, was hier über die Leitungen fließt. Gut, heutzutage weiß man ja leider eh nicht mehr, wer welche Daten von einem hat und wer nicht.. aber trotzdem ‘krass’ wie ich finde. Oh und last but not least: ein Mietwagen kostet ca. 450 Euro pro Monat, was für Preise
.. mal sehen, ob und wann wir uns einen zulegen. Momentan fahren wir hier Taxi, ich glaube so viel Taxi, wie ich alleine in meiner ersten Woche gefahren bin, bin ich in meinem ganzen Leben noch nicht gefahren *g*.. aber das ist zum Glück auch nicht sooo teuer, bis zur Arbeit (ca. 4 km) kostet 2 Euro, also 1 Euro pro Person wenn ich mit Moritz (meinem Mitbewohner) fahre.

Sodala.. ich würde sagen, genug palabert.. das also mal die erste Woche mit sämtlichen Infos und Eindrücken im Rückblick. Nicht traurig sein, dass Bilder noch Mangelware sind.. aber bisher bin ich noch nicht weiter dazu gekommen. Also dann, bis zum nächsten Mal! Euer ‘East-Phil’ ![]()
2 Nächte in 1001 Nacht ;-)
1. Dezember 2008
Soooooodala, dann will ich diese neue Idee (auf die ich durch einen sehr guten Freund aufmerksam wurde – Danke Daniel
) doch mal ausprobieren und meine (ersten) Eindrücke ab sofort unter anderem auf diesem Wege mit euch teilen.
Mittlerweile bin ich genau 2 Tage und 16 Stunden auf emiratischem Boden
) und fühle mich durchaus wohl hier. Sicherlich habe ich schon die einen oder anderen kleinen ‘Finessen’ geschnuppert, sowohl positiver als auch negativer Natur, aber ich glaube ich werde sie euch noch ein paar Tage vorenthalten. Wieso? Nunja, wie’s aussieht werde ich bis Ende Januar mehr oder weniger ‘durcharbeiten’, da für das Projekt (Audi), an dem ich mit arbeite, noch einiges getan werden muss. Nur so viel kann ich schon einmal verraten: es ist Wahnsinn (das Projekt). Außerdem habe ich einen sehr positiven Eindruck von allen Mitarbeitern / Team der Avantgarde Middle East hier. Ich glaube das werden 5 unbeschreiblich erlebnisreiche, interessante, abwechslungsreiche, teure und auch schnell vergehende Monate hier =)

Gestern (Sonntag, mein 1. Arbeitstag) gab es auch gleich einen runden Tagesabschluss nach der Arbeit: sind auf ein “Nokia Night Life” Event (Einführung, dass man nun auch über die Webseite von Nokia Lieder runterladen kann) gefahren, dass andere Teammitlgieder von uns organisiert haben, ca. 300m entfernt vom weltbekannten Burj el Arab (Segelboot Hotel). War ein netter Ausklang für den Tag =) und man hat gleich ein paar Leute kennengelernt. Schade dass ich meine Kamera nicht dabei hatte
)
Soweit so gut. Weitere Infos folgen so bald wie möglich.. schau ma mal =) Für heute soll’s das erstmal gewesen sein. Nicht vergessen, es sind 3 Stunden Zeitunterschied (von Deutschland aus), bin also in der ‘Zukunft’
). Wer also nen Lottotipp braucht oder an der Börse spekulieren will, sagt Bescheid .. ich schaue mal, was sich machen lässt ;o)
Aus einer der 7 Emirate, Dubai – euer Philipp